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Keller trocken legen

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  • Keller trocken legen

    Hallo,
    ich habe einen Gewölbekeller den ich zum Hobbykeller umbauen möchte. Der Keller besteht in den Grundmauern aus Schotterbeton und ab Beginn des Bogens aus Ziegelsteinern. 2/3 des Bodens ist und war schon immer mit Ziegelsteinen ausgelegt. Den offenen Rest hatte ich mit weiteren Steinen geschlossen. Unter den Steinen habe ich Split, darunter kommt Erde. Den Schotterbeton habe ich mit Gips verputzt. und es gibt noch 2 kleine Fenster.
    Folgendes Problem:
    In dem Bereich wo ich den Boden geschlossen habe steigt an der Wand (Aussenwand zur Strasse, an der anderen Wand kommt ein weiterer Kellerraum) Feuchtigkeit auf. Dies aber nicht auf die gesamte Länge und auch nur bis ca. 50cm Höhe. Es trocknet mal ab und wenns regnet wird es wieder feuchter. Es ist aber nie richtig feucht sondern die Wand fühlt sich eher kalt an. Es gibt auch keinen Salpeter. Der Bereich ist von Aussen isoliert.
    Noch was: Genau an dem Bereich wo es feucht ist, (ist in ca. 2 meter Tiefe), ist aussen ein Grünbereich mit Blumen mit Mauer drum herum. An der Mauer ist ein 2-3 cm großer Spalt zum geteerten Hofboden. Ich denke dort sickern eventuell Wasser ab wenn es regnet.
    Anmerkung: Die Feuchtigkeit denke ich kommt nicht von den Wänden, sondern vom Boden her. Denn genau da wo ich die offene Stelle mit Ziegelsteinen geschlossen habe ist es auch feucht. Und nur dort. Es überträgt sich nicht auf den Rest des Bodens. Dort ist, wenn ich richtig gesehen habe eine Dachpappe drunter verlegt.
    wie bekomme ich diese Feuchtigkeit weg?
    Ich hoffe es weis jemand was?

  • #2
    Das sind Fragen, die aus der Ferne nur schwer zu beantworten sind. In alten Gewölbekellern ist häufig Feuchtigkeit zu finden, vor allem wenn sie keinen festen Boden besitzen. Da wird es es fast unmöglich, diesen trocken zu bekommen. Man müsste zunächst einmal schauen, ob man von außen alles dicht bekommt, das kann aufwändig bis fast unmöglich sein, sofern man die Außenwand nicht aufgraben kann. Die Außenwand müsste dann von außen abgedichtet werden, eventuell hilft auch der Einbau einer Drainage, damit das Regenwasser schneller abfließen kann.
    Mehr Informationen unter www.bauredakteur.de

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    • #3
      Keller trocken legen

      Von Aussen ist genau der Bereich isoliert, der feucht ist. Alles andere ist fast nicht zugänglich.

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      • #4
        Das ist das Problem mit der Feuchtigkeit, die wandert mitunter fröhlich durchs Bauwerk und taucht ganz woanders wieder auf. Deswegen ist es oft auch schwierig, herauszufinden, woher die Feuchtigkeit kommt. In Deinem Fall könnte es an einer fehlenden Horizontalabdichtung liegen - das Wasser kann also von unten in das Mauerwerk hochsteigen. Die waagrechte Dichtung wird etwa auf Höhe der Oberkante des Kellerbodens in der Wand verlegt, beispielsweise in die Lagerfuge der zweiten Mauerwerksschicht oder auf das Fundament im Betonbau. Nachträglich lässt sich solch eine Horizontalabdichtung im Injektageverfahren einbringen oder im Sägeverfahren. Hier werden gewellte Chromstahlbleche mit einer Rammvorrichtung in die Fugen eingebracht, und zwar überlappend, so dass sich eine durchgehende Sperrschicht ergibt

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        • #5
          Keller trocken legen

          Ich denke dass die Feuchtigkeit schon an diesem Bereich eintritt. Dies ist die einzige Stelle Aussen die in Frage kommt. Aussen ist dort eine Pflanzenfläche mit einer Mauer drum herum. Diese Mauer hat zum Hofboden einen 2-3cm Spalt. Desweiteren läuft eine Dachrinne am Eck (da ist es im Keller auch am feuchtesten) in eine Birkorinne. Über die Kellerwand kommt es nicht, da diese abgedichtet ist an dieser Stelle. Denke schon dass es über den Boden kommt.
          Meine Idee:
          auf Kellerbodenhöhe eine Horizontalsperre mittels Injektionsflüssigkeit erstellen
          kompletten Boden ausbetonieren (Flies -Schotter-Beton?)
          den aufgetragenen Putz abmachen und mit einem Sanierputz für feuchte Räume ersetzen
          Könnte dies klappen?

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