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Bodenplatte Garage mit Feinsteinzeug fliesen

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  • Bodenplatte Garage mit Feinsteinzeug fliesen

    Ich habe eine neue Metallgarage auf einer Beton-Bodenplatte (Abstellfläche, habe aus Grundwassergründen keine Keller). Den Fußboden möchte ich fliesen (Feinsteinzeug). Kann ich direkt auf die (6 Wochen alte) Bodenplatte fliesen, oder muß da was drunter, außer Kleber. Welchen Kleber verwendet man, genügt Flexkleber oder muß es was besseres sein. Danke.

  • #2
    Ach so, ein Auto soll da nie und nimmer rein.

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    • #3
      Es ist nicht sinnvoll, einen Garagenboden zu verfliesen, denn ein regennasses Auto (oder eines voller Schnee) sorgt für Pfützen - und schon liegt man bei einem Fliesenbelag auf der Schnauze. Es sei denn, man baut Spezialfliesen ein für Brauereien, Labore etc. Wenn aber, dann sollen Fliesen auf einem Estrich verklebt werden. Der Estrich hat eine wichtige Funbktion, die ich hier nicht diskutieren will.
      Wenn direkt auf den Beton, dann einen Fliesenmörtel nehmen im Dickbett, damit Unebenheiten des Betonbodens ausgeglichen werden. Jeder Garagen-Betonboden ist höckerig, manchmal sogar extrem.

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      • #4
        Hallo Ernst, danke für die schnelle Antwort. Ein Auto wird da nie drinstehen, also das mit der Feuchtigkeit und Rutschgefahr findet nicht statt. Die Oberfläche wurde sehr glatt abgezogen. Gibt es einen anderen Grund nicht mit Fliesenkleber zu fliesen als die Oberflächengüte? Du sprachst von anderen (hier relevanten, also nicht Schallentkopplung) Aufgaben des Estrichs.

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        • #5
          Eine Garage ist für das Unterstellen eines oder mehrere Kraftfahrzeuge gedacht. Wenn Sie also eine Baugenehmigung für eine Garage erlangt haben und nicht vorhaben, diese sinngemäß zu nutzen, so entsteht hier eine Nutzungsänderung, die Sie sich genehmigen lassen müssen. Folgender Extremfall kann jetzt auftreten: Auf der Grenze oder außerhalb der festgelegten Baugrenzen sind nur Garagen zugelassen. Sie bekommen eine solche genehmigt, nutzen das Gebäude aber als Wohnraum (und dazu zählt auch eine Abstellkammer), so liegt eine nicht genehmigte Nutzung vor und man kann von Ihnen verlangen, das Gebäude abzureissen.Nur mal so in den Raum geworfen...

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          • #6
            Kann mir nicht jemand die Frage nach dem Fliesenkleber beantworten?

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            • #7
              Also ich habe nach 2 Monaten auf meine sehr gut geglättete Garagenbodenplatte mit Feinsteinzeug und mit normalen Markenlosen FLEXKLEBER eine schöne Oberfläche erzielt. Ich habe der Fugenmasse eine Kunststoffvergütung beigemischt damit diese auch zum Kleber passt. Nach 3 Jahren habe ich noch immer keine Probleme. Ich stehe immer mit meinem Auto drinnen. Allerdings habe ich beim abziehen der Platte darauf geachtet, dass ein Gefälle zur Garagenmitte entsteht und habe einen Ölabscheider miteinbetoniert, dass eventuelles Tauwasser aufgefangen wird.
              Da aber in deiner Garage kein Auto steht, ist das in deinem Fall nicht notwendig. Bei uns war es allerdings Vorschrift.

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              • #8
                Herr Martin irrt *fg
                eine Garage ist nicht nur für KRAFTfahrzeuge sondern Fahrzeuge jedlicher Art, also auch Fahrräder, Tretroller oder Kutschen udgl. ..... nur mal so nebenbei

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                • #9
                  Nachdem nun aber heute Kutschen nicht mehr so "in" sind und sich auch die wenigsten eine eigene ganze Garage nur fürs Fahrrad und Sohnemanns Tretroller bauen werden, würde ich die Betonung auf "Kraft" ruhig stehen lassen.
                  Im Übrigen sind hier in der Definition "Garage" die meisten Verwaltungen erstaunlich modern, da in Bebauungsplanverfahren meistens die Bezeichnung "Garagen und Stellplätze für Kraftfahrzeuge" verwendet wird. Wobei jetzt nicht klar ist, ob es heißen muß "(Garagen und Stellplätze) für Kraftfahrzeuge" oder "Garagen und (Stellplätze für Kraftfahrzeuge)". Anyway! Eine Nutzungsänderung ist eine Nutzungsänderung...

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                  • #10
                    Ist ja eine lebhafte Diskussion. Ich würde überhaupt keine Fliesen verlegen, sondern einen sog. Steinchenteppich. Kann von jedermann "flüssig" ausgebracht werden. Das nur als Hinweis. Ansonsten ist eine Garage eine Garage und kein Wohnraum. Wenn man seine Garage zum Wohnraum umwidmen will,
                    verstößt man beispielsweise gegen die EnEV, denn Garagen
                    sind nie und nimmer so wärmegedämmt, wie es inzwischen gesetzliche Vorschrift ist. Eine Nutzungsänderung sollte
                    also beantragt werden; geht wahrscheinlich glatt über die Bühne.

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                    • #11
                      Ich glaube nicht, dass Sven in einer Metallgarage wohnen will. Was spricht dagegen, dass er dort seinen Rasenmäher oder andere Gartengeräte einstellt? Die Baubehörde wird ihm deshalb die Garage nicht gleich einreissen. Bei mir in der Garage stand schon seit 20 Jahren kein Kraftfahrzeug mehr. Bis jetzt hat sich noch keiner darüber beschwert.

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                      • #12
                        Hallo zusammen, vielen Dank an Alle, besonders für die Hilfe von Karl. Was die Meinungsäußerungen zum Thema Nutzungsänderung betrifft, schweige ich mal :-). Dem von Dennis Gesagten, gibt es meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen (außer meiner Zustimmung).

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                        • #13
                          Zum Thema "Nutzungsänderung" siehe www.das-baulexikon.de

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