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Statische Probleme ? Meine Schallerzeugung zum Nachbarn verringern

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  • Statische Probleme ? Meine Schallerzeugung zum Nachbarn verringern

    Ich wohne zur Miete und das Haus sowie die Wohnungen sind sehr hellhörig. So höre ich schon normale Gespräche meiner Nachbarn von unten, wohne im DG, sowie vom anschließenden Zimmer zu meinem Schlafzimmer sehr gut. Folgende Maßnahmen will ich ergreifen.

    Zimmer zuerst mit Randdämmstreifen versehen, dann auf den vorhandenen Teppichboden eine Verlegeplatte 10mm Dicke aufbringen, dann neuen Teppichboden darüber, wieder die gleiche Verlegeplatte aufbringen und dann noch einmal das ganze durchführen. Jede Verlegeplatte hat ein gewicht von ca. 7kg/m² plus Teppichboden rechne ich mit einer Gesamtbelastung von ca. 28kg/m²

    Ist das vom Gewicht her zuviel? Eine Decke sollte doch ca. 150kg/m² Gewicht aushalten. Das Haus ist ca. 1963 erbaut worden.


    Zu diesem beschriebenen Overkill kam ich, als ich im Schlafzimmer einen neuen Teppichboden mit Textilrücken verlegte und feststellen musste, dass das Zimmer schlagartig besser gedämmt war und auch Geräusche von den Nachbarn nur noch zur Hälfte zu hören waren. Auch meine Geräusche zu den Nachbarn waren nicht mehr so zu hören wie vorher.

    Im Bezug Schlafzimmer zum Nebenzimmer der Nachbarin könnte ich auf 15cm an Fläche verzichten. Reicht dies in Verbindung mit einer Vorsatzschale aus? Ist es sinnvoll die Wand auch mit Teppichboden zu versehen, anstatt anderes Dämmmaterial zu verwenden?

    Als Lösung zur Schalldämmung schwebt mir das System Rigips "blau" vor. Hat jemand damit Erfarhungen gemacht?

    Daß sich der Boden erhöht ist mir natürlich klar, doch das kann ich ohne Probleme und ohne bauliche Beschädigungen der Mietwohnung beheben.

  • #2
    Lesen Sie meine Antwortem zu den letzten Schall-Problemen hier im FOrum durch. Das meiste gilt auch für Sie oder Sie können sich Ihre Problemlösung daraus ableiten. Deswegen will ich dieses nicht wieder und wieder schreiben. Aber einige Punkte möchte ich doch noch ansprechen: 1.) Warum wollen Sie TEPPICH zwischen die Verlegeplatten legen? Nehmen Sie sich doch Verlegeplatten mit Styroporseite (diese nach unten). Das spart Geld und bringt das gleiche. Sie bekommen Sie unter der Bezeichnung "Trittschallplatten". Warum sie dieses System aber gleich 3fach verwenden wollen, verstehe ich nicht. 1mal richtig langt. 2.) Zu der möglichen Belastungsfähigkeit der Böden möchte und darf ich nichts sagen, da ich die tatsächliche Statik nicht kenne. Normalerweise halten Geschoßdecken aber die einfache (und von mir aus auch doppelte) Beplankung mit Trittschallplatten spielend aus. 3.) Zum Nachbarn brauchen Sie theroetisch zwischen Vorsatzschale und "alter Wand" gar keine Dämmung. Hier würde ein Luftspalt von 2-3 cm ebenfalls reichen. Von einer Verkleidung der Wand mit Teppich rate ich allerdings ab. Für Wärmedämmung ist es unsinnig, und für Schalldämmung taugt es nichts.

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    • #3
      Danke für die Beantwortung. Auf meine Art der Lösung kam ich über folgenden Link: http://www.baumarkt.de/b_markt/fr_info/schall3.htm

      Ein doppelter Aufbau mit Teppichboden sollte demnach die Schallübertragung erheblich vermindern.

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      • #4
        Zitat: "...Verlegen Sie zunächst Trittschalldämmplatten, beispielsweise von Domobau. Vergessen Sie nicht den Randstreifen, sonst bringt die ganze Dämmung nichts. Auf die Trittschalldämmung verlegen Sie Sperrholzplatten und erst darauf kommt der dicke Teppich. " Zitatende. Wo steht da was von doppelten Teppichen??

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