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Haftungsfrage bei Gebäudeabriss Teil 2

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  • Haftungsfrage bei Gebäudeabriss Teil 2

    Erstmal ein Danke-schön an Werner für die schnelle Antwort!
    Um die Frage etwas genauer zu präzisieren, die Garagen stehen frei auf dem Grundstück und die Nachbarhäuser sind mehr als 5 m davon entfernt; der Satz "Wir sind bemüht, den Abbruch möglichst vorsichtig vorzuenhmen. Für eventuell trotzdem entstandenen Schäden an den Nachbargebäuden können wir keine Haftung übernehmen" aus dem Angebot bezieht sich auf die Vibrationen, die durch den Preßlufthammer entstehen und an Nachbargebäuden Risse entstehen lassen können. Es würde mich interessieren, ob in den oben genannten Fall ein Handwerker die Haftung (für Schäden, die durch den Presslufthammer entstehen können) einfach so ablehnen kann? Sind Handwerksbetriebe nicht gegen solche Schäden versichert? Falls Handwerker die Haftung ablehnen können, wird so etwas von einer Bauherren-Haftpflicht gedeckt?

    Danke in Voraus für weiter helfende Tipps.

    Gruss

    Elmar

  • #2
    Jeder kann alles und jedes in einen Vertrag oder ein Angebot schreiben. Man muß es ja nicht gegenzeichnen.
    Außerdem kippen spätestens die Obergerichte Veträge auch dann, wenn sie gegengezeichnet sind, aber gegen geltendes Recht verstoßen. Ihre Haftpflichtversicherung kommt für Folgeschäden nicht auf, wohl aber die des Abbruchunternehmers (wenn er denn eine hat). Wahrscheinlich hat er die nicht, weil sie ihm zu teuer ist. Hat er doch eine und es kommt zu einem Schaden, stehen Sie einem Heer
    von Juristen gegenüber, die bestreiten werden, dass der Schaden etwas mit dem Abbruch zu tun hat. Dann beginnt ein Gutachterkrieg. Und der endet womöglich damit, dass das gericht darauf erkennt, dass der Schaden zwar von dem Abbruch ausgeht, aber hätte vermieden werden können, wenn Dein Fundament richtig gebaut worden wäre oder...oder...oder

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