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Terrasse soll zum Wohnraum werden. Jedoch ohne gegossenes Fundament(?)

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  • Terrasse soll zum Wohnraum werden. Jedoch ohne gegossenes Fundament(?)

    Unser (Mietshaus) wird zur Zeit saniert und dabei soll die Terrasse überdacht werden und zum Wohnraum werden. Allerdings will der Bauherr dort kein Fundament gießen, sondern "nur" eine Verlattung (inkl. Isolierung) verlegen und dann OSB-Platten auflegen. Das soll dann unser Zimmerboden sein! Ist das 1. erlaubt, 2. sinnvoll und 3. nicht aufwendiger (Verlegen, Schleifen, Lackieren, wieder Schleifen, wieder Lackieren, nochmal Schleifen, nochmal Lackieren, mind. 3mal), als ein Fudament zu gießen?

  • #2
    Was erlaubt ist (wurde), weiß ich nicht, da ich nicht die Baugenehmigung kenne. Dort ist nämlich genau definiert, was, wie und in welcher Art als Umbau beantragt wurde, und was genehmigt wurde. Ob es sinnvoll ist, kann ich aus der Entfernung aus der dürren Beschreibung nicht entnehmen. Ein Fundament in irgendeiner Form als Auflage wird es sicher gebene (in der Luft wird es ja sicher nicht "angedübelt" sein). Auch alte Gartenplatten als Unterlage unter dem "Anbau" ist eine Art "Fundament" (auch wenn es nicht sehr frostfest ist). Aber ich habe die Vermutung, Sie meinen garnicht ein "Fundament" (was man der Fachmann darunter verstehet), sondern Sie meinen einen Bodenestrich. Kann das sein?

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    • #3
      Wenn keine wie auch immer geartete Bodenplatte vorhanden ist, sondern nur verdichteter Boden, ist diese Lösung, die Sie da andeuten, nicht fachgerecht. Im übrigen ist das Umwidmen einer Terrasse in eine Wohnfläche ein Vorgang, der
      einen Bauantrag und demenstprechend eine enstprechende Bauplanung voraussetzt. Alles andere wäre Schwarzbau. Für Anbauten gilt die EnEV, die ab 1. Januar 2003 sehr strenge
      Bestimmungen an die Wärmedämmung enthält. Fragen Sie doch einmal im Bauamt, ob überhaupt eine Baugenehmigung vorliegt.
      Liegt diese nicht vor, brauchen Sie für das "Zimmer" auch keine Miete zu zahlen, da der "Wohnraum" weiterhin als Terrasse gilt. Liegt diese vor, dann geht das mit Ihrem Boden durchaus in Ordnung, denn die Baubehörde genehmigt nichts, was den anerkannten Regeln der Baukunst und der DIN wiederspricht. Natürlich kann man auf eine gedämmte Bodenplatte (ob Estrich oder nicht) eine Verlattung anbringen, auf die dann Holzdielen verlegt werden. Üblicherweise wird der Raum zwischen den Latten mit Dämmaterial ausgefüllt.

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