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Wie mache ich Küchenfronten selber?

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  • Wie mache ich Küchenfronten selber?

    Hallo zusammen,
    da ich meine Küche selber baue, würde ich gerne auch die Fronten nach meiner Vorstellung bauen.
    Aber wie kann ich die Kannten abrunden oder Rillen einbringen??? mfg sandra

  • #2
    Dazu benutzt der Fachmann (Schreiner) eine Oberfräse...

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    • #3
      Gibt`s diese Woche billig bei Aldi (kein Witz). Ist zwar dann keine Profiqualität, für eine Küche hält`s aber.

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      • #4
        Von Oberfäsen-Billigware, a la Aldi rate ich allerdings auch im Hobby-Bereich (zum Beispiel für Küchenfronten) DRINGEND ab. So ein Fräsmesser dreht mit 20.000 und mehr Umdrehungen ungeschützt (also ohne Fangvorrichtung), nur einfach eingespannt durch eine zugedrehte Schraube. Und wenn ein (ungeübter) Amateur die Wucht, die ein solches Teil (trotz der recht geringen Masse) besitzt, unterschätzt, oder falsch ansetzt und dadurch Materialbruch (an der Fräse oder der EInspannung) produziert, kanns ganz böse ins Auge gehen. Lieber zum Schreiner gehen und sich die paar Arbeiten machen lassen und 50 Euro zahlen, oder sich für 100 Euro wenigstens eine B+D kaufen (die taugt dann auch nix, der traue ich aber wenigstens zu, im Gegensatz zu einem ostasiatischen gefälschten GS-Zeichen eine tatsächliche Sicherheitsprüfung gesehen zu haben...)

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        • #5
          Hey, superlieben dank für die schnelle antwort.
          Freue mich auch über weitere tipp's.
          mfg sandra

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          • #6
            Herrn Martin kann es selbst Aldi nicht recht machen
            Ich möchte nur erwähnen dass es ein Produkthaftungsgesetz gibt und danach ist derjenige verantwortlich der einen Artikel zum Verkauf anbietet. Aldi kann und wird es sich nicht erlauben etwas zu verkaufen was vorher ausgiebig getestet und für in Ordnung befunden wurde. Für einen Hobbybastler ist so ein günstiges Gerät allemal ausreichend, schliesslich wird es nicht 8 Stunden am Tag ununterbrochen benutzt. Und wenn es trotzdem nach getaner Arbeit defekt sein sollte, dann gibt es ein Neues. Also wo ist das Problem??

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            • #7
              Zitat Stiftung Warentest 7/2001: «..."Sondermüll" titelte folgerichtig auch die Stiftung Warentest, als sie im Jahre 2001 die billigen Heimwerkergeräte auf Herz und Nieren prüfte. Bis auf wenige Ausnahmen erhielten die meisten Geräte die Note "Mangelhaft". An der Situation habe sich bis heute nichts geändert, sagt Peter Birkholz, Projektleiter bei den Warentestern. Montagefehler oder falsche Materialwahl führten auch heute zu einem frühen Ableben der vermeintlichen Schnäppchen. Die Herkunft der mangelhaften Billiggeräte ist oft schwer auszumachen. "Wir vermuten Taiwan oder China", so der Projektleiter...» Zitat Ende. Zitat Ratgeber Technik Hessischer Rundfunk 1/03: «...Kein Grund zur Freude sind allerdings deren oft mangelhafte Qualität und gravierende Sicherheitsmängel...» Zitat Ende. Zitat zum GS-Zeichen Veröffentlichung Regierungspräsidium Kassel 10/03 (und sinngemäß auch andere): «...Dieses Zeichen sagt aus, dass dieser Typ von einer Prüfstelle (z. B. TÜV) einer Bauartprüfung unterzogen wurde und die geforderten Sicherheitsanforderungen erfüllt wurden. Achtung: Besonders bei den Produkten aus Fernost ist das GS-Zeichen oft gefälscht, um bei diesen Billigimportwaren die Sicherheit des Produktes vorzutäuschen. Tip: Sollten Sie unsicher sein, bitten sie den Händler um Auskunft über das GS-Zeichen...» Zitat Ende. Nun, die Oberfräse von Aldi Süd direkt wurde natürlich nicht getestet. Jeder darf sich nun ableiten, was er mag. Und noch ein Satz zum Produkthaftungsgesetz: Verklagen muß man im Schadensfall nicht den Händler (Aldi), verklagen muß man den Hersteller. Wie auch immer man das in Taiwan macht.
              Und noch ein Satz zu Aldi: Schlecht ist dort nicht alles, das Olivenöl ist spitze (sagt Ökotest).

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              • #8
                Hab zwar keine Ahnung von der Qualität des fraglichen Geräts bei Aldi, aber zum Thema Produkthaftungsgesetz:
                Bei Waren die aus Nicht-EG-Ländern in den EG-Raum eingeführt werden haftet der Importeur. Außerdem haftet sehr wohl der Händler, wenn sich der Hersteller nicht feststellen läßt, oder er diesen nicht innerhalb von einem Monat nach Aufforderung nennt (§4 II ProdHaftG).
                So ist zumindest die theoretisch Gesetzeslage. Nichts für ungut.

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                • #9
                  Ich könmnte aus der haut fahren, wenn ich dieses typisch deutsche juristische Gelaber höre. Was nützt es mir, wenn
                  ich eine Körperschaden erleide und jahrelang mit einem Importeur oder Händler oder Hersteller oder wem auch immer herumprozessieren muß. Mein Freund hat eine schwere Verletzung erlitten, seine linke Hand wird nie mehr voll funktionsfähig. Da nützen ihm auch nicht 3.000 € Schmerznsgeld, zumal sich die gegnerischen Anwälte natürlich darauf hinausreden, dass er a) die Maschine falsch gehandhabt und b) falsche Materialien bearbeitet hat.
                  Mit einer Hilti-Maschine wäre ihm das mit Sicherheit nicht passiert. Was PLUS, ALDI oder LIDL da aus Fernost beziehen, ist in meinen Augen schön lackierter Schrott.

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                  • #10
                    Na, jetzt trau ich mich auch nicht mehr!
                    Ohne Hand keine Küche
                    Und ich sach noch...
                    "Ich kann die Rillen ja reinknabbern"
                    Was gibt es denn für Möglichkeiten,
                    die Seiten abzurunden?
                    Sach nicht schreiner!
                    grüsse sandra

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                    • #11
                      Nun, in diesem Fall ist das mit dem reinknabbern wahrscheinlich nicht so das schlechteste, wenn auch mit Werkzeug. Stechbeitel heißen die Dinger und sehen aus wie ein Meißel, also hinten zum draufhauen (Hammer oder Hand) und vorne mit Schneide dran, in verschiedenen Formen. Danach mit Schleifpapier viel und lange schleifen. Nur: Super viel Arbeit und so hübsch wie mit der Fräse wird das niemals. Sie könnten ja die Küche erstmal aufbauen und dann einen Bekannten oder Verwandten oder sonstewen bitten, mal vorbeizukommen oder evtl. ein Profigerät irgendwo auszuleihen.

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                      • #12
                        Der Martin, der sich "anderer Martin" nennt, gibt wohl "Ratschläge", die entweder falsch sind oder die User verunsichern sollen. Es ist natürlich barer Unsinn, mit einem Stechbeitel Kanten abrunden zu wollen, auch wenn man hinterher schmirgelt und schmirgelt. Kanten lassen sich sehr einfach abrunden, in dem man das Holzteil in die Werkbank einspannt und dann die Kanten gleichmäßig mit einem Bandschleifer, wie ihn fast jeder Heimwerker hat, abrundet. Ein für alle Werkstücke gleichmäßiges Ergebnis
                        ist aber nur für den geübten Heimwerker erzielbar.

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                        • #13
                          Also, jetzt bin ich aber mal gespannt, wie Sie mit einem Bandschleifer Rillen und Verzierungen in die Kante schleifen! Daß sich simples Kantenrunden, was Ihnen offensichtlich zum Thema "Oberfräse" als einziges einfällt, mit einem Bandschleifer am besten machen läßt, ist wohl ziemlich trivial, glaube aber nicht, daß Frau Sandra einfach nur wissen wollte, wie man Kanten rundschleift!

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                          • #14
                            Entsetzlicher Besserwisser, dieser "andere" Martin. Alexander hat sich hier nur zum Thema Abrunden geäußert. Er hat keinesfalls gesagt, dass man mit einem Bandschleifer Rillen und Verzierungen schleifen kann. Von "Verzierungen" hat auch die Userin nicht gesprochen, die hat der "andere" Martin dazugesponnen. Der "andere" Martin hat den unsinnigen Rat gegeben, Rundungen mit einem Stechbeitel zu erzeugen und dann das gehämmerte Ergebnis abzuschmirgeln, bis es rund ist. Ein solches Forum steht jedermann offen. Und jedermann kann davon überzeugt sein, es besser zu wissen. Er muß sein Besserwissen und schon gar nicht sein Nichtwissen aber nicht unbedingt in aller Öffentichkeit ausbreiten.

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                            • #15
                              *herzlich-lach* Aaaaaaaaaalso, als mein Neffe (10 Jahre) letztens das erste mal ein Brett mit der Schleifmaschine bearbeitete (natürlich unter meiner strengen Aufsicht) hat er es auch geschaft "Rillen" zu schleifen. Kreuz und Quer waren die und eigentlich war er erst wieder beruhigt, als ich ihm erklärte, daß ich diese "Verzierungen" jetzt gerade seeeeeeeeeeeeehr moderne finde... Nun, und Rundungen mit einem Stechbeitel zu erzeugen und dann das gehämmerte Ergebnis abzuschmirgeln, bis es rund ist könnte auch vom ihm sein. Ers heißt übrigens NICHT "Martin" ...

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