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Wärmeisolierung Garage

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  • Wärmeisolierung Garage

    Über unserer Doppelgarage möchten wir das Zimmer ausbauen. Dazu möchte ich eine Isolierung von untern in der Garage anbringen. 1. Frage: Da die Garagendecke verputzt und gestrichen ist, muss ich vorher eine Grundierung auftragen. 2. Frage: Ich möchte als Isolierung von unten ca. 8 cm Sterypor benutzten. Ist dies o.k. Reicht dies als Wärmedämmung. Im Raum selber mache ich Trittschalldämmung, Spanplatten und darauf einen Teppich.

    Vielen Dank für die Info!
    Gruß
    L. Peters

  • #2
    nur mal ne Zwischenfrage: ist es eine Doppelgarage im Haus oder einzelnstehend/angebaut. Und wie groß ist der Abstand des nächstens Mauerpunktes (außen) zur nächsten Grenze?

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    • #3
      Die Garage ist einzelstehend direkt am Haus. Auf der anderen Seite ist zum nächsten Haus ein Abstand von ca. 4 m.

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      • #4
        Als Laie würde ich mal behaupten, daß man sich eine Trittschalldämmung über der Garage sparen kann und das Geld lieber in eine dickere Wärmeisolierung steckt, um keine kalten Füße zu bekommen. Unter dem Aspekt der kalten Füße würde ich auch die 8cm Styropor sehen: Wenn man Hausschlappen trägt, mag das ausreichend sein, aber an sich ist ein mehr an Isolierung meist auch ein mehr an Gemütlichkeit.

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        • #5
          Was Sie vorhaben, ist eine Nutzungsänderung: aus "Gar" wird "Whs". Das erfordert eine Baugenehmigung (kriegt man, wenn man einen Bauantrag stellt). Für den BAuantrag brauchen Sie einen Statiker (weil Sie ja auf die Garage was setzen wollen) und einen Architekt (der vorlageberechtigt ist). Teil des Bauantrages ist auch ein sogenannter "Wärmeschutznachweis" (in dem die Wärmedämmung detailiert nachgeweisen wird). Und der Grundsatz ist ganz einfach: mit "irgendeinem" Wärmeschutz, also ohne Wärmeschutz nach DIN keine Baugenehmigung. Und ohne Baugenehmigung kein Zimmer über der Garage. Es ist also ganz egal, was die anderen hier schreiben, Sie müssen zu einem Architekt und der wird schon wissen, was gemacht werden soll/muß (dafür werden Sie ihn auch bezahlen müssen). Einen Trost habe ich aber: Wenn der B-Plan nichts gegenteiliges festgelegt hat (oder außergewöhnliche Grenzabstände erfordert) sollten Sie wenigstens keine Grenzabstandsprobleme kriegen. Aber auch hier berät Sie der Architekt Ihres Vertrauens genau...

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          • #6
            Wir weisen darauf hin, dass Ihre Maßnahnme, die Sie in Eigenregie und ohne Architekt, ohne Statiknachweis usw. bauen wollen, ein Schwarzbau ist. Ihre Nachbar kann Sie anzeigen, das Bauordnungsamt einen Abriß verfügen (und tut das auch). Da hätten Sie keine Chancen vor dem Verwaltungsgericht. Und außerdem zahlt die Versicherung im Schadensfall gar nichts, da Schwarzbau. Also bitte Vorsicht!

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            • #7
              Hat eigentlich jemand die FRAGE gelesen? Von Nutzungsänderung und rechtlichen Fragen abgesehen (hat Leo geschrieben was der status quo ist?) schreibt Leo, daß er "das Zimmer AUSbauen" will und nicht, daß er ein neues Zimmer auf seine Garage draufstellen will. Und für einen existenten Raum muß es ja längst eine Baugenehmigung inkl. Statik etc geben...

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              • #8
                Lieber Namensvetter, nicht ganz korrekt! Nicht jeder Raum über einer alleinstehenden Garage ist ein Wohnraum. Für ein Wohnraum müssen bestimmte Vorgaben erfüllt sein. Dazu gehören unter anderem: Fluchtweg, Zugang/Treppenart und -parameter, Wärmedämmung, Fensterfläche, Raumhöhe etc. Da es ja sein konnte (und das liest sich aus der ersten Frage nicht heraus), daß es sich um einen nicht ausgebauten WOhnraum (innerhalb eines Wohnhauses) handelt (so wie Sie vermuten), hatte ich die Zwischenfrage gestellt. Aber es handelt sich um eine alleinstehende Garage (die deswegen im Baurecht zwangsläufig als "Gar" geführt wird). Wäre bereits damals dies ein Wohnhaus (mit "Einliegergarage") hätte L. Peters auf meine Zwischenfrage anders geantwortet. Also ist geplant aus einer Garage ein Wohnhaus (mit "Einliegergarage") zumachen. Und dazu müssen eben die oben genannten BEdingungen erfüllt werden. Das geht ohne Nutzungsänderung nicht und dazu bedarf es (Sie werden es in den LBOs der Länder, bzw dem BauG finden) eines Bauantrages mit den bereits genannten Beilagen (Wärmedammungsnachweis etc). Diesen wiederum darf nur jemand stellen, der "bauvorlageberechtigt" ist. Also ein Architekt. So einfach ist es.

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