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Dämmung/Isolierung der Innenwände

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  • Dämmung/Isolierung der Innenwände

    Ein unterirdischer Anbau an meinem neu erworbenen Reiheneckhaus (Bj. 1967)macht mir Probleme. Der Anbau wurde komplett aus massiven Betonplatten erstellt. Vor aussen scheint keine (ausreichende) Isolierung angebracht zu sein, sodass hier eine Luftfeuchte bis 80% herrscht. Eine Isolierung der Aussenwände ist nicht möglich, da die notwendigen Baggerarbeiten auf dem Nachbargelände ausgefühhrt werden müssten.Ich habe schon mehrere "Fachleute" gefragt, ob man einen Keller-Anbau auch von innen gegen Feuchtigkeit (Wasserdampf) isolieren kann und auch viele unterschiedliche Antworten bekommen. Deshalb die Frage: Kann man einen Keller-Anbau aus Beton so dicht isolieren, dass der Raum bewohnbar wird?? Wenn ja, was muss beachtet werden, welche Materialien müssen verwendet werden??

  • #2
    erste Frage: Warum kann man auf dem NAchbargrundstück nicht graben? Natürlich muß man für die "vorübergehende Inanspruchnahme" einen Obulus zahlen (es sei denn, man versteht sich blendend). Natürlich muß man das Nachbargrundstück nach den Baggerarbeiten pickobello wieder herrichten und nicht nur das Loch zukippen und das kostet natürlich Geld. VIEL MEHR Geld kostet es aber, den Keller von Innen als wasserdichte Wanne auszubilden. Wenn es überhaupt geht. Das kann man natürlich ohne gute Ortskenntnisse und ohne weitere Details zu kennen aus der Ferne nicht beurteilen. Aber aus meiner Erfahrung haben Sie nur eine echte und wirtschaftliche Chance: von außen.

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    • #3
      Zweite Frage (die hatte ich vergessen): Wieso sollen wir genauere Antworten geben können, über das ob und wie, wenn von 5 Fachleuten schon 5 verschiedene Antworten gekommen sind?

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      • #4
        Hallo, ich gehe mal davon aus, dass die Baggerarbeiten auf dem Grundstück vom Nachbarn nicht möglich sind, weil da ja das REIHENHAUS steht... lieber Martin. Und man kann dieses ja nur untergraben. In einem gebe ich die Recht, das von Innen zu isolieren ist sau teuer! Wenn du der gleiche Martin bist der hier so viele Antworten gibt!? Wo ist Dein Hinweis mit dem Lüften!? :-))

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        • #5
          Ja, der bin ich. Ich habe das mit dem Lüften nicht geschrieben, damit auch andere mal zu Zuge kommen ;-) Im Ernst: Die Rede war von fehlender Feuchtigkeitsisolierung von außen, die Rede ist von 80% LF, es ist kein Hinweis \"trotz vielem Lüften\" gegeben, und da kombiniere ich mal: das kommt nicht vom \"falschen\" Lüften, das kommt von draußen durch die Mauerscheiben. Und auch mit dem Untergraben des Reihenhaus bin ich mir nicht sicher, weil es erstens heißt: \"Reiheneckhaus\", zweitens sicher die Feuchtigkeit nicht unter dem Nachbarhaus eindringt (sondern sicher von der offenen Seite) und er dann auch sicher geschrieben hätte: \"...da die notwendigen Baggerarbeiten unter dem Nachbarhaus ausgefühhrt werden müssten...\". Ferner handelt es sich um einen \"Anbau\" im Boden und nicht um den \"normalen Keller\". Dachte ich mal. Warten wir die Antwort ab...

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          • #6
            Lesen Sie bitte den Beitrag "Keller-Außenwand...abdichten"
            aus der Infothek, Rubrik Keller. Es gibt ein schonendes Verfahren, bei dem man ohne Bagger auskommt. Vielmehr wird ein schmaler Schacht mittels Druckluft"lanze" angelegt.

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            • #7
              Wir haben in unserem Betonkeller einen innengedämmten Whirlpoolraum eingerichtet. Da dieser Raum seit 5 Jahren problemlos ist, hier unser "Bau-Rezept": Auf der Innenseite 15 cm Styropor mit Baukleber aufgebracht, darauf Rigipsplattengeklebt. Obefläche grundiert, mit flüssiger Dampfsperre 2x gestrichen und gegen mechanische Beschädigung mit Lastogum oder Superflex (Deitermann) geschützt. Jetzt kann gstrichen oder gefliest werden. Bei konstant 27 Grad Raumtemperatur und kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung - läuft nur, wenn jemand den Pool nutzt - gibt es keine Probleme. Noch Fragen? Mail an [email protected]

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