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Garagendachsanierung - Haltbarkeit und Preis

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  • Garagendachsanierung - Haltbarkeit und Preis

    Bei der kiesbelegten Beton-Doppelgarage zwischen unseren 2 Dopelhaushälften kommt an verschiedenen Stellen Wasser durchs Dach. Nachbarn haben für eine Sanierung des Betons mit Dachpappenandichtung ohne Gefälleeinbau ca. 10.000€ bezahlt. Was ist die günstigste langfristige Lösung? Wie siehts (preislich) aus mit Gefälleplatten, einem leicht geneigten Blechdach, oder einem echten (Ziegel-)Gefälledach? Und wie schwierig ist es, etwaige Baugenehmigungen zu bekommen?

  • #2
    Flachdächer sind trotz aller Fortschritte und neuen Materialien eine unsichere Sache. Da dem Wasser keine Fließrichtung vorgegeben wird, kann es stehen bleiben und da keine Neigung vorliegt, haben Sie quasi überall anstehendes Wasser. Anders bei den "altbekannten" Dachformen (Sattel oder Pultdach, etc): hier fließt das Wasser geordnet ab und Sie haben nur an einer Stelle Wasser (und das ist besser in Griff zu bekommen, als "überall Wasser"). Eine Flachdachsanierung kann auch erheblich teurer als 10.000 Euro werden. Die beste (im Sinne von: sicherste und billigste) Lösung ist (nach wie vor) ein Sattel- oder Pultdach. Ob es bei Ihnen erlaubt ist, kann man nur im Bebauungsplan ersehen. Sollten auch andere Dachformen als Flachdächer zulässig sein (und Sie keine Maximalhöhen überschreiten, bzw andere Vorschriften berühreren), sind Baugenehmigungen gar kein Problem (eigentlich eine reine Formsache, da alle Verfahrensbeteiligten von der Problematik "Flachdach" wissen). Wenn für Garagen Flachdächer vorgeschrieben sein sollten (was ab und an vorkommen kann) und die Wohnhäuser besitzen normale Satteldächer, sind Ausnahmegenehmigungen in den meisten Fällen möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Bauamt und nehmen Sie sich einen Architekt, der Ihnen eine Baugenehmigung "bastelt". Zusammengefaßt: Kein Problem!

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    • #3
      Hallo, Flachdächer bedeutet ja nicht immer, dass die Dachneigung = 0° ist. Flachdächer können auch eine Dachneigung

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      • #4
        Da der Nachbar eine Dachsanierung mit "Dachpappenandichtung ohne Gefälleeinbau" vorgenommen hat, bin ich davon ausgegangen, daß es eben keine Neigung hat. Für eine Baugenehmigung ist ein Architekt (weil eben vorlageberechtigt) nötig. Natürlich nicht, wenn man erst beim Bauamt fragt. Und vielleicht hat ja irgend ein NAchbar bereits eine solche Dachkonstruktion. Dann gehts auch einfacher. Aber wenn man was ganz eigenes haben will (was zum eigenen Dach passen soll), gehts sicher ohne einen Architekten nicht. Kostete aber nicht die Welt (wenn man mal von den Baukosten ausgeht)!

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        • #5
          zum Problem Flachdach:
          dazu gibt es Normen:
          0-2% Gefälle zählen zu den Sonderkonstruktionen eines Daches.
          2-6 % Gefälle bezeichnet man als Flachdachkonstruktion.
          Eine zuverlässige Abdichtung auf Jahrzehnte kann man mit einem neuartigen Polymer (Everlast Roofskin)erreichen.
          Info dazu auch mit direktem Link auf die Homepage
          www.Ing-bugha.de. Die Homepage von www.4Everlast.com ist sehr umfangreich -auch mit einem Video-
          Die kosten liegen bei 40 €/m2.

          Reiner

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