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Rechtliches zum Ausbau

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  • Rechtliches zum Ausbau

    Hallo,

    ich habe da eine rechtliche Frage. Und zwar hat meine Freundin schon seit längeren das Obergeschoss vom Haus Ihres Onkels ausgebaut (ca. 2 Jahre) und ist auch bereits eingezogen. Es wurde 7 Zimmer ausgebaut inkl. Bad, Klo und Küche. Da wir jetzt zusammen ziehen möchten, muss ich mich bei der Gemeinde anmelden. Jetzt hat der besagte Onkel die Befürchtung, dass er Strafe zahlen muss, da er nicht gemeldet hat, dass das Obergeschoss ausgebaut wurde und es jetzt Überprüft wird. Meine Freundin lebt in diesem Haus mit Ihrer Mutter zusammen seit Ihrer Geburt und hat noch nie miete gezahlt. Stimmt die Befürchtung ihres Onkels oder kann man ohne bedenken nach melden. Des Weiteren hat er mit einem Freund gesprochen und der meinte, dass bei einem Brand keine Versicherung zahlt, da das Obergeschoss offiziell gar nicht als wohnraum angemeldet ist. Der gleiche Freund hat auch gemeint wenn er dies jetzt nachholt, muss er nicht nur mit einer Strafe rechnen, sondern auch noch mit einer Grundsteuererhöhung rechnen, da das Haus jetzt einen höheren Wert habe. Der Ausbau erfolgte damals ausschließlich in Eigenregie und mit Hilfe von Freunden. Stimmen die Befürchtungen des Onkels und des Freunde?

    Danke Thomas

  • #2
    Als Gesetzestext kann ich die Seite www.bauordnung.at empfehlen, da ist auch die DEUTSCHE Bauordnungen nach Bundesländern sortiert vorhanden. Zurst stellt sich mir die Frage wie man überhaupt so eine Vorgangsweise wählt und vor allen das der Onkel das duldet, denn der ist als erster als Hausbesitzer dafür haftbar. Ich will ja niemanden zu Nahe treten, aber das war nicht sehr gescheit.
    Meines Erachtens wird es zu Problemen führen, da weder eine Baueinreichung und Bauverhandlung vor Beginn der Arbeiten stattfand noch eine Bewilligung der Gemeinde vorliegt. Das der Ausbau in Eigenregie gemacht wurde macht die Sache nur noch schlimmer, da jetzt festgestellt werden muss ob das ganze richtig den Vorschriften nach gemacht wurde (Bausachverständiger). Ich würde SCHNELLSTENS mit einem Architekten reden, der kennt die Gesetzeslage und kann noch retten was zu retten ist. Der Einheitswert ist sicher auch zu niedrig.Versicherungstechnisch ist das Haus derzeit natürlich massiv unterversichert, aber das läßt sich noch am leichtesten beheben das ist ja vorwiegend euer Problem wenn bei einem Schaden nicht oder wenig bezahlt wird.

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    • #3
      Ist ja lustig, eine österreichische Website zu empfehlen, wenn wir
      unter "Recht und Gesetz" alle einscvhlägigen deutschen Gesetze
      niedergelegt haben.

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      • #4
        Muss ja nicht alles gleich so dramatisch sein. Man kann auch eine Baugenehmigung nachträglich einholen, auch eine Bauanzeige, die in diesem Fall ausreichen dürfte. Ein Architekt oder Bauingenieur muß allerdings hinzugezogen werden. Natürlich zahlt keine Versicherung für einen etwaigen Brand- oder Wasserschaden schaden in Wohnräumen des Obergeschosses, wenn im Versicherungsvertrag nur von bewohnten Räumen im Erdgeschoß die Rede ist.

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        • #5
          Geschätzte Redaktion von Baumarkt.at. Nachdem ich kein Hellseher bin konnte ich aus der Frage nicht herauslesen ob der Fragesteller aus Deutschland oder Österreich kommt. Deshalb mein Tipp mit bauordnung.at. Da gibts für alle etwas.

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