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Geräusche aus Nachbarwohnung - Abhilfe durch Trockenestrichelemente?

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  • Geräusche aus Nachbarwohnung - Abhilfe durch Trockenestrichelemente?

    Hallo, ich hoffe, jemand von Ihnen kann mir einen Rat geben. Ich bin in eine neue Wohnung gezogen (Dachgeschoss). Leider lässt die Schallisolierung in dem Haus(3-Familien-Haus, ich wohne ganz oben) zu wünschen übrig, so dass ich im Wohnzimmer immer den Fernseher der Nachbarin unter mir höre, obwohl sie diesen gar nicht so laut stellt. Die Decken sind aus Holz, obendrauf Parkettboden. Wir haben nun Rigidur-Platten (Trockenestrichelemente mit Filz, darunter eine atmungsaktive Folie) auf den Parkettboden gelegt, die Platten aber bis jetzt noch nicht miteinander verklebt oder verschraubt. Leider trägt dies zur Geräuschdämmung überhaupt nicht bei, man hört den Fernseher nach wie vor. Ich muss dazu sagen, dass an einer Seite noch ein paar Zentimeter der Trockenestrichelemente fehlen. Kann das noch besser werden, wenn die paar Zentimeter auch verlegt sind und die Platten miteinander verklebt und verschraubt sind (die Fugen also dicht sind)? Oder muss das Problem in der Wohnung der Nachbarin angegangen werden (z.B. durch Platten an der Decke)? Ich befürchte jedoch, der Schall wird auch über die Wände übertragen. Kann hier ein Schrank Abhilfe schaffen? Kann es vielleicht auch etwas bringen, wenn die Dame den Fernseher auf eine Matte stellt? Für Tipps wäre ich sehr dankbar; ausziehen möchte ich nämlich äußerst ungern.

  • #2
    Natürlich kann es besser werden, wenn der komplette Fußboden mit den Rigidur-Platten belegt ist und die Fugen geschlossen sind. Wie Sie aber bereits richtig angemerkt haben, kann der Schall auch über die Wände zu Ihnen in die Wohnung gelangen. Dann würden auch Platten an der Decke der Nachbarin nicht viel helfen. Den Fernseher abzufedern bringt nichts, das funktioniert höchstens bei einer Waschmaschine.

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    • #3
      Hallo,
      grundsätzlich unterteilt man den Schallschutz in der Bautechnik grob zwei Arten: Luftschall (Sprechen,Musik...) & Trittschall (Trittgeräusche,Leitungsgeräusche...).Massive Bauteile, wie Beton- o. Ziegelwände/decken, geben den Trittschall besser weiter. Biegeweiche/Schwingungsfähige Bauteile(dünnere Platten etc.) sind anfälliger für Luftschall. Somit sind die Wände als Transmissionsweg hier weniger interesant.Lösungsansätze sind hier: Decke der Nachbarin mit sog. "Technischen Schallabsober" (Mineral-,Glasfasermatten,Weichschaumstoffmatten,...)bestüc ken
      Vorhandende Hohlräume in der Decke mit Schüttdämmung RESTLOS & OHNE JEGLICHEN FUGEN verfüllen.Achten Sie auf Schallbrücken. Im Allgemeinen ist dies Thema recht Heikel und bedarf oft prof. Unterstützung.

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