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Störende Fließgeräusche aus Nachbarwohnung - wie Dämmen?

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  • Störende Fließgeräusche aus Nachbarwohnung - wie Dämmen?

    Aus unserer Nachbarwohnung dringen Fliessgeräusche und Fernsehlärm - wir möchten daher eine weitere Schalldämmung auf die Wand setzen.
    Bisher haben wir KS und davor Rigips geklebt. Die Rigipswand würde ich wegnehmen, eine Verkleidung mit Mineralwolle anbringen und dann wieder mit Rigipsplatten beplanken.
    Was habe ich in Sachen Schallbrücken zu beachten, wie bringe ich die Rigipsplatten am besten auf der Wand an? Lattenunterkonstruktion oder Metallständerwerk? Ich habe Sorge, dass ich mir mit einem falsche eingeschlagenen Nagel wieder eine Schallbrücke einhandel...

  • #2
    Deine Frage gehört wahrscheinlich zu den am häufigsten gestellten Fragen im Forum. Aus eigener Erfahrung habe ich bei einem Freund bemerkt, dass wenn die Nachbarn sehr laut sind, in der zu dämmenden Wohnung dann einiger Wohnraum verloren geht. Eigentlich sollte das der Verursacher machen müssen. Mein Freund hat mit Dämmstreifen unterlegte Metallprofile verschraubt, dann wieder Dämmstreifen und nóchmal Metallprofile. Somit ist ein Volumen von ca. 20 Zentimeter entstanden, dass er dann mit Schafwolle gefüllt hat, da er ein wenig Ökofreak ist und mit Rigipsplatten verkleidet. Überall soweit möglich wurden Dämmstreifen und Dichtmassen verwendet, nur um so wenig wie möglich Schall zu übertragen. Auch wurden keine Schrauben an die Nachbarswand verschraubt, sondern nur an den seitlichen Wohnraumwänden und auch nicht an der Decke, sondern nur am Boden. Der Erfolg sehr gut, aber nicht so sensationell wie erwartet. Ich meine, es war schon viel ruhiger, aber seine Erwartungen waren halt grösser. Anscheinend müssen bei solchen Dämmversuchen, natürlich in Abhängigkeit des Lärms, ordentliche Dichtstärken verarbeitet werden. Also unter 20 Zentimeter wird da wenig zu machen sein. Wichtig ist, dass so wenig wie möglich Verbindungen entstehen, aber ein paar Schrauben müssen halt verwendet werden.

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    • #3
      Was Karl sagt ist durchaus richtig und kann ohne Probleme selbst gemacht werden. Einen noch besseren Schallschutz erreicht man jedoch durch das Vormauern einer schweren Mauerwerksschale. Allerdings muss beachtet werden, dass dadurch das Gewicht auf die Decke auch erheblich zunimmt. Es sollte daher immer ein Statiker eingeschaltet werden.

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      • #4
        So löst Rigips das Problem mit der Schallübertragung:
        http://www.rigips.de/download/2_Vors...wingbuegel.pdf

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