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Rigipsplatten mit fertiger "Raufaserfarbe" streichen

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  • Rigipsplatten mit fertiger "Raufaserfarbe" streichen

    Ich habe im Baumarkt gesehen, dass dort Dispersionsfarbe angeboten wird, die Raufaserteile beinhaltet. Sie kann direkt auf Putz oder Rigips aufgetragen werden. Nun höre ich im Freundeskreis, dass diese Farbe für einen Laien sehr schwierig zu verarbeiten sei, es bestünde die Gefahr, dass teils die Holzteile massiv aufgetragen werden, teilweise gar nicht, was sehr schlecht wäre. Andere wieder loben diese Farbe, weil man eben das Tapezieren (vor allem das mühsame an der Decke) erspart. Für Tipps und vor allem für Erfahrungsberichte bin ich sehr dankbar.

  • #2
    Deine Freunde haben nicht ganz unrecht. Es stimmt, dass es zu einer Ansammlung von Holzteilchen kommen kann. Dieses ist aber mit oftmaligen aufrühren des Farbe zu lösen. Aber ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass Deckentapezieren auch möglich ist, ohne die Nerven wegzuschmeissen. Ich habe schon alleine Bahnen mit ca. 4 Meter Länge an der Decke verarbeiten. Ich habe mir dazu so eine 3te Hand im Baumarkt gekauft und mit ein wenig Übung geht das sensationell. Wirklich, kein Scherz. Aber bitte, vieleicht nicht für jeden. Man muss nur über die Anfangsschwierigkeiten kommen. Es geht eventuell mit einer zweiten Person besser. Vorteil der Deckentapeziererei ist dass die Oberfläche nach dem streichen sehr gleichmäßig ist und kleine Unebenheiten verschwinden.

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    • #3
      Ja, die flüssige Rauhfaser ist mit Vorsicht zu geniessen. Ist wirklich schwer zu verarbeiten. aber warum flüssige Rauhfaser oder tapezieren? Gerade wenn man eine gerade Rigips Decke hat, einfach sauber spachteln gegenfalls über schleifen und streichen und nicht vergessen an den Ecken mit Acryl versiegeln. Sieht auch meiner Meinung nach besser aus als Tapezieren.

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      • #4
        Hallo Jens,
        meinen Sie, die Rigipsplatten nach Verspachtelung/Glättung einfach mit Dispersionsfarbe streichen??? Sieht denn das gut aus, werden die Stöße nicht sichtbar???

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        • #5
          Hallo Karl,
          wie sieht denn die 3.Hand aus, wie funktioniert das technisch? Ich meine ich hätte einigermaßen Erfahrung beim Tapezieren, aber ich plage mich alleine. Zu zweit geht es einigermaßen. Was meinen Sie zum Vorschlag von Jens?

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          • #6
            Hallo,
            Also eine Flüssigtapete habe ich bei meinem Onkel einmal bewundern können. Fand ich nicht so schön, die Späne sahen eher aus wie draufgeworfen.
            Zum Decke Tapezieren: Hatte ich auch total Horror vor. Ich habe in meiner alten Wohnung dies allerdings gemacht und ging ganz gut. Wir haben zu zweit mit einem Besen gearbeitet. Durchaus ansehnliches Ergebnis. Was ich allerdings als nächstes machen werde ist eine Vliestapete an die Decke machen. Die werden ohne Einweichen geklebt und schrumpfen nicht.

            Viele Grüße,
            Claudia

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            • #7
              Hallo, ja die Stösse von den Rigipsplatten einfach 3x mit Rigipsspachtel am besten mit Gewebe im Spachtel. Danach einfach mit einem Rotex oder Schwingschleifer drüber gehen. Danach nur noch mit Wand oder Deckenfarbe streichen. Wenn man sauber gespachtelt hat sieht das wirklich sehr gut aus.

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              • #8
                Hallo zusammen,

                wir haben zu Hause momentan ein riesiges Problem: Wir haben alle unsere Decken (Altbau) mit Rigips abgehängt, dreimal gespachtelt aber die Fugen sieht man leider immer noch sehr stark und auch an den Rändern bricht uns immer wieder das Acryl, das mit dem Schleifen und Streichen ist also so eine Sache, hat denn niemand eine bessere Lösung, außer noch eine flüssige Tapete, wie man hier die Fugen unsichtbar bekommt?

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                • #9
                  Hallo, ganze Runde. An Jens: ich bin ein überzeugter tapezierer, denn seither habe ich keine Schwund-Spannungs- oder sonstige Risse mehr. Speziell im Deckenbereich schaut das jetzt sauber aus.
                  An Karl Heinz: Die 3te Hand ist leicht folgendermaßen zu benützen. Zuerst auf die obere Gummiplatte ein Stück Styrophorplatte ca. 25x25 cm mit Doppelklebeband befestigen, denn ohne dieser reisst die Tapete an der Pressstelle ein. Dann in Armgriffweite bereitstellen. Tapete nehmen, ansetzen, mit Bürste und Rolle anbringen, mit einer Hand halten und die 3te Hand knapp unter das Ende der geklebten Tapete stellen und anpressen. Dann die herabhängende Tapete wie an der Wand auseinanderziehen und ankleben. Die 3te Hand entfernen und..fertig. Habe mir diese selbst entwickelte Technik schnell gelernt und brauche jetzt wie gesagt bis ca. 4 Meter Tapetenlänge keine Hilfe mehr. Leider habe ich jetzt alle Decken in meinem Haus tapeziert und die 3te Hand ist jetzt einmal Arbeitslos.
                  An Tatjana: wie gesagt ich bin ein absoluter Befürworter von tapezieren. Ich kann dir dieses auch nur raten. Bei deinem Problem in den Ecken noch ein Tipp: Tapeziere die Wände ein wenig ÜBER die Deckenecke und drücke die Tapete mit etwas Übermaß in die Ecke d.H. ein wenig "schoppen". Der Vorteil ist, dass wenn sich die Decke bewegt, dann hat die Tapete ein Spiel und kann die winzigen Bewegungen ohne zu reissen mitmachen.

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