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Feuchter Keller

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  • Feuchter Keller

    Ich wohne in einem von mir sanierten über 200 Jahre alten Haus. Der Keller, ein kleiner Gewölbekeller (Außenwände Bruchstein)war in der Zeit der Sanierung kurzfristig durch starken Regen ca. 30 cm unter Wasser. Damals war das Fallrohr durch die Dachsanierung noch nicht an die Abwasserleitung angebunden.
    Das Wasser aus dem Keller lief innerhalb von zwei Tagen selbständig wieder ab . Jetzt habe ich einen Industrietrockner in der Keller gestellt.
    Die Belüftung des Kellers erfolgt nur durch ein 20 X 20 cm kleines Fenster.
    Meine Frage: Ist das Trocknen eines solchen Kellers überhaubt sinnvoll oder sogar ungünstig?

  • #2
    Dat iss ne Frare! Wenn de in dinge Keller Wingfässer lagern dees (wenn Du in Deinem Keller Weinfässer lagern tust), ist Feuchte nicht schlecht. Dann gedeiht eine bestimmte Pilzart (nicht der Schimmel) besonders gut und sorgt für ein kühles, optimales Weinlagerklima. Solches Keller gelten bei Winzern als Kleinod! Ooch wenn de ahle Holzfijürche drin lieje häss (wenn Du alte Holzfiguren drin liegen hast), auch dann ist feuchte Luft nicht das Schlechteste, denn
    Holz braucht eine gewisse Feuchte, sonst trocknet es aus und durch die alte Madonna geht ein Riß. Wenn Du aber ganz normalen Pröll drin lagerst, dann es "drüsch" (trocken) besser als feucht). In der Kölsch-Kneipe ist es genau umgekehrt. Also, was soll ich sagen? Alle Welt will einen
    trockenen Keller, Du hast ihn. Dann sei froh. Dass das Fenster für einen Luftaustausch zu klein ist, weiß jedefrau/jedermann. Es sei denn, Du schließt an das Fenster eine automatische Belüftungsanlage mit an. Dann reicht es gerade.

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    • #3
      Nicht vergessen, auch hinter Fliesen können Strom- und Wasserleitungen liegen, also vorher prüfen !!

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