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Freistehende Terassenmauer aus Ytong-Steinen

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  • Freistehende Terassenmauer aus Ytong-Steinen

    Ich möchte das windige Holzgitter zur Terrasse des Nachbarn durch eine Mauer ersetzten. Große Ytong-Steine sind für den Laien leicht zu verarbeiten. Am Haus kann ich sie mit Eisen fixieren. Welche Armierung benötige ich noch? Welchen Putz muss ich verwenden?

  • #2
    Vorab eine Frage: Ist Ihre Maßnahme auch mit dem Nachbarn abgesprochen, bzw. wissen Sie, ob Sie nicht für diese Baumaßnahme eine Genehmigung brauchen? Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn dies alles geklärt ist, schauen Sie doch noch einmal in diesen Dienst hinein. Bin bei GOOGLE beim Stichwort "Gartenmauer" prompt wieder hier gelandet. Es wird recht ausführlich beschrieben, wie eine Gartenmauer gebaut wird. Und eine Gartenmauer ist ja auch nichts anderes, wie eine Terrassenmauer.

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    • #3
      Sie können den Putzauftrag sparen, wenn Sie anstatt Porenbeton (Ytong) Kalksandstein oder Ziegel verwenden. Von beidem gibt es spezielle Steine für Sichtmauerwerk. Dabei ist nur auf eine saubere Verfugung zu achten. Sieht aber danach sehr gut auf und der aufwendige Putzauftrag entfällt. Speziell Porenbeton muss wegen seiner großen Saugfähigkeit vorbehandelt werden.

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      • #4
        Zur Antwort 1: das es beim Mauerbau in Richtung Nachbarn noch ein paar mehr Aspekte gibt als die technischen, sollte jedem klar sein.
        Die zweite Antwort ist interessant in Punkto: Porenbeton Putz. Die Alternative Kalksandstein aber nicht so einfach zu verarbeiten wie Porenbeton (Bearbeitung: Aussparungen etc.).
        Aber nochmal zum Thema Stabilität: wo sollten Eisen 'rein? Ich denke bei einer Mauer 2m hoch und 3m breit kann doch ein erheblicher Winddruck entstehen, der das Gebilde nicht gleich umschmeißen sollte.

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        • #5
          Also von bewehrtem Mauerwerk würde ich als Laie die Finger weg lassen. Bauingenieure haben extra dafür studiert, damit sie so etwas berechnen können. Hier geht zur entsprechenden Norm, falls Du Dir das mal anschauen möchtest:
          http://www.ziegel.de/Normen/05000101...100000A012.htm
          Den Windkräften setzt man am besten die entsprechende Masse dagegen. Da sind Porenbetonsteine nun mal eine denkbar schlechte Lösung. Aber Du stehst nun mal auf diesen Baustoff. Da hilft nur eines: Auf zum Statiker. Das würde ich auch bei einer unbewehrten Mauer empfehlen. Wenn die Mauer bei Sturm umfällt, steht der Statiker für alle Schäden in der Pflicht und nicht Du.

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